Die Wahl des CMS beeinflusst Ihre SEO-Möglichkeiten auf Jahre hinaus. Dieser ehrliche Vergleich zeigt, welches System wann die beste Wahl ist.
WordPress (Empfehlung für die meisten Makler)
Stärken: Bestmögliche SEO-Kontrolle (Yoast/RankMath), riesiges Plugin-Ökosystem, günstig, von SEO-Agenturen gut supportet, integrierbare Immobilien-Plugins (Estatik, Immobilienscout, WP-Estate).
Schwächen: Ohne gutes Hosting und Caching langsam; Sicherheit erfordert regelmäßige Updates; keine nativen Makler-Features (CRM, Objektverwaltung).
Empfehlung: Solo-Makler und Büros bis 10 Mitarbeiter. Kombination aus WordPress (Marketing/SEO) + separatem CRM (Propstack, FlowFact) für Objektverwaltung.
onOffice (Platzhirsch im Makler-Markt)
Stärken: Alles-in-einem (CRM + Website + Portal-Anbindung), automatische Exposé-Erstellung, starke Makler-Netzwerkintegration.
Schwächen: Begrenzte SEO-Kontrolle (technisches SEO schwer anpassbar), propräritäre URL-Strukturen, eingeschränkte Schema-Markup-Möglichkeiten, teurer als WordPress.
Empfehlung: Büros mit starkem Objektvolumen, die CRM-Effizienz über SEO-Maximierung stellen.
Typo3
Stärken: Enterprise-grade, sehr stabile Performance, hohe Skalierbarkeit.
Schwächen: Hohe Entwicklungskosten, wenig Makler-spezifische Plugins, SEO-Konfiguration erfordert Entwickler-Expertise.
Empfehlung: Große Maklernetzwerke oder Franchises mit eigenem IT-Team.
Eigenbau / Custom Development
Stärken: Maximale Performance und SEO-Kontrolle, keine Abhängigkeit von Drittanbieter-Plugins.
Schwächen: Sehr hohe Entwicklungskosten (30.000–100.000 €+), lange Entwicklungszeit, hoher Wartungsaufwand.
Empfehlung: Nur für große, technisch getriebene Immobilienplattformen – nicht für einzelne Maklerbüros.