Immer noch inserieren viele Makler in lokalen Zeitungen und Magazinen. Ist das 2026 noch sinnvoll? Ein ehrlicher Vergleich aus der Praxis.
Print-Anzeigen: Wann sie noch funktionieren
Print funktioniert für Makler in spezifischen Kontexten:
- Zielgruppe 60+: Ältere Eigentümer lesen lokale Tageszeitungen aktiver als Online-Portale
- Premium-Immobilien: Hochpreisige Magazine (z. B. Handelsblatt Immobilien-Beilage) für Luxury-Objekte
- Lokale Vertrauensbildung: Regelmäßige Präsenz in der Lokalzeitung baut Marke auf
- Direct-Response: Postkarte an spezifische Stadtteile (Postleitzahl-Targeting per Post)
Wann Online klar gewinnt
- Käufer unter 50 Jahren suchen primär online (ImmoScout, Google)
- Messbarkeit: Online-ROI klar tracken, Print-ROI fast nicht messbar
- Skalierbarkeit: Online-Kampagnen einfach skalieren, Print ist starr
- Kosten: Print-Anzeigen kosten oft 500–2.000 € einmalig für begrenzte Reichweite
Hybrid-Empfehlung für Frankfurt
Print-Präsenz (Frankfurter Allgemeine Zeitung Immobilien-Beilage, lokale Stadtteilmagazine) für Eigentümer-Zielgruppe 55+. Online (SEO, ImmoScout, Google Ads) für alle anderen Segmente. Budget-Verhältnis 2026: 15 % Print, 85 % Digital.