Beide Kanäle funktionieren – aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Makler-Lifecycle. Dieser Vergleich gibt eine ehrliche Antwort, wann was sinnvoller ist.

Google Ads: Sofort sichtbar, dauerhaft teuer

Vorteile: Sofortige Sichtbarkeit (ab Tag 1), präzises Targeting nach Standort und Suchbegriff, messbar bis zur Lead-Anfrage.

Nachteile: CPC für „Immobilienmakler München": 8–25 € pro Klick. Bei 500 Klicks/Monat für ein lokales Keyword: 4.000–12.500 €/Monat. Kein Klick nach Pause des Budgets.

SEO: Langsam, aber dauerhaft

Vorteile: Kein Klickpreis, Traffic wächst über Zeit, Compounding-Effekt, stärkt Marke und Vertrauen, funktioniert weiter ohne laufende Investition.

Nachteile: Kein sofortiger Effekt (3–12 Monate bis zu Ergebnissen), höherer Anfangsinvest (Agentur + Content).

Wann Google Ads für Makler sinnvoll ist

  • Neugründung: Überbrückung der SEO-Aufbauphase (erste 6 Monate)
  • Saisonale Spitzen: März–Mai Frühjahrsmarkt mit höherem Budget begleiten
  • Kampagnen für spezifische Objekte: Premium-Immobilien, Neubau-Projekte
  • A/B-Testing: Welche Landingpage konvertiert besser? Mit Ads schnell testen

Wann SEO wichtiger ist

  • Langfristige Strategie: Wer 2–3 Jahre in den Markt investiert, spart langfristig
  • Lokaler Nischenmarkt: Kleine Stadtteile mit wenig Wettbewerb – schnell rankbar, günstig
  • Content-Marketing: Eigentümer-Ratgeber, Marktberichte als organische Lead-Quellen

Empfohlene Strategie

Phase 1 (Monate 1–6): Google Ads für schnelle Leads + SEO-Aufbau parallel. Phase 2 (Monate 7–18): Ads zurückfahren, SEO trägt zunehmend. Phase 3 (ab Monat 18): Primär organisch, Ads nur für spezifische Kampagnen.