„Wir haben gerade eine neue Website für 8.000 € bauen lassen – warum ranken wir immer noch nicht?" Diese Frage stellen Makler häufig. Der Grund: Webdesign und SEO werden zu selten gleichzeitig geplant.
Das typische Problem
Ein Maklerbüro beauftragt eine Webdesign-Agentur. Diese liefert eine optisch ansprechende Website. Aber: Die URLs sind nicht sprechend, Schema-Markup fehlt, es gibt keine Keyword-Strategie, und die Startseite heißt im Title-Tag nur „Startseite". Das Ergebnis: Eine schöne Website, die Google nicht versteht.
Die richtige Reihenfolge
Schritt 1: SEO-Strategie vor dem ersten Pixel
Bevor ein Designer die erste Seite gestaltet, sollten folgende Fragen beantwortet sein:
- Welche Keywords sollen auf welchen Seiten ranken?
- Wie sieht die URL-Struktur aus? (z. B. /immobilienmakler-frankfurt-bornheim/)
- Welche Schema-Typen werden eingebunden? (LocalBusiness, FAQPage, Review)
- Wie viele Stadtteils-Landingpages sind geplant?
Schritt 2: CMS-Wahl mit SEO-Blick
WordPress mit Yoast oder RankMath ist für die meisten Makler die beste Wahl. Vergleich: WordPress vs. onOffice vs. Typo3 – welches CMS wirklich SEO-tauglich ist.
Schritt 3: Content vor Launch
Mindestens Pillar Page, 5 Cluster-Artikel und alle Stadtteils-Seiten sollten bei Launch bereits live sein. Eine leere Website bringt keine organischen Besucher – egal wie schön das Design.
Schritt 4: Design als Konversions-Werkzeug
Gutes Design erhöht die Verweildauer und reduziert die Absprungrate – beides indirekte Rankingfaktoren. Aber Design ohne SEO-Fundament ist verschwendetes Geld.
Faustregel: 40 % Budget für SEO-Strategie und Content, 40 % für Design und Technik, 20 % für laufende Optimierung. Wer alles in das Design steckt, spart am falschen Ende.